Ich habe hier keine Struktur in meinem Blog, weil mein Leben selbst mehr ein Auf und Ab ist als eine ruhige Linie.
Vor nun 3 Monaten habe ich die Diagnose PCOS bekommen, eine Diagnose, die mir den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Ich saß bei meiner Ärztin auf dem Stuhl, wie als wäre ich in einem Tunnel, voller Wut über mich und meinen Körper sagte ich nur: „Wundert mich nicht… kann ich auch mal irgendwas nicht haben?!“, stille Tränen der Trauer und Wut sind an meinen Wangen herunter geflossen, als ich im Wartezimmer auf meine Krankmeldung gewartet hatte.
Seit über einem halben Jahr nehme ich nun keine Pille mehr, jeden Zyklus habe ich die Hoffnung das es klappt, jedes noch so kleine Ziehen in meinem Unterbauch hat mir Hoffnung gegeben.
Jeder Zyklus bringt mich ins Schwitzen und auch wenn ich es niemals laut aussprechen werde, die Trauer nagt an mir. Warum gefühlt jeder um mich rum, nur ich nicht? Ich lerne, mit der Trauer zu gehen, ohne dass sie mich völlig erstickt. Und ich lerne, mir selbst Raum zu geben – auch wenn das oft bedeutet, sich am Abend eine Träne zu gönnen oder leise zu sagen: Heute reicht’s.
Das sind alles meine „nackten“ Gedanken, die mich nun seit mehreren Monaten begleiten und mir Energie nehmen.
Ich bin dankbar für meinen Mann, der mich hält, wenn ich wieder vor Schmerz gekrümmt weine und schluchze und ich bin dankbar für meine Familie und meine Freunde, das Sie uns auf unserem Weg unterstützen.
Irgendwann kommt auch unsere Zeit und wir freuen uns schon auf diese Zeit.
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